Innovation für Juristen: Die Sachkunde-Akademie präsentiert LAWBot
Schnelle, fundierte Rechtsrecherche für Anwälte, Notare und Kanzleien – testen Sie das KI-gestützte Nachschlagewerk jetzt kostenlos.
Juristische Arbeit ist Wissensarbeit. Gesetze, Rechtsprechung, Kommentare, Fachliteratur und individuelle Mandatsunterlagen müssen gesichtet, eingeordnet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Gerade bei komplexeren Rechtsfragen kann bereits die erste Recherche viel Zeit beanspruchen.
Genau hier setzt LAWBot der Sachkunde-Akademie an.
Juristische Recherche ist häufig zeitaufwendig
Wer täglich mit rechtlichen Fragestellungen arbeitet, kennt das Problem: Ein Mandant schildert einen Sachverhalt. Zunächst muss geklärt werden, welche Rechtsgebiete betroffen sind. Anschließend werden Normen geprüft, Rechtsprechung gesucht, Entscheidungen gelesen und mögliche rechtliche Argumentationslinien herausgearbeitet.
Immer wieder entstehen dabei ähnliche Arbeitsschritte:
- relevante Rechtsnormen identifizieren,
- Rechtsprechung recherchieren,
- lange Entscheidungen auf entscheidende Aussagen reduzieren,
- verschiedene Quellen miteinander vergleichen,
- Sachverhalte rechtlich strukturieren,
- mögliche Anspruchsgrundlagen herausarbeiten,
- Unterlagen des Mandanten auswerten,
- Rechercheergebnisse für die weitere Bearbeitung vorbereiten.
Gerade diese vorbereitenden Tätigkeiten bieten erhebliches Potenzial für KI-gestützte Assistenz.
Was ist LAWBot?
LAWBot ist ein KI-gestütztes juristisches Nachschlagewerk und Recherchewerkzeug der Sachkunde-Akademie. Nutzer können eine konkrete juristische Fachfrage stellen. Das System wertet die dafür hinterlegten Quellen aus und erstellt daraus eine strukturierte Antwort.
Die Plattform ist für die Recherche in unterschiedlichen Rechtsgebieten konzipiert.
Eine umfangreiche Referenzgrundlage unterstützt insbesondere bei der Suche nach einschlägiger höchstrichterlicher Rechtsprechung.
Abhängig von der Nutzung können auch eigene Dokumente und Kanzleiunterlagen in die Recherche einbezogen werden.
Damit entsteht eine Verbindung aus klassischer juristischer Quellenarbeit und moderner KI-gestützter Informationsaufbereitung.
Kein allgemeiner Chatbot für Rechtsfragen
Ein entscheidender Unterschied liegt in der Zielsetzung. Bei allgemeinen KI-Systemen besteht das Risiko, dass Antworten zwar sprachlich überzeugend wirken, sich aber nicht zuverlässig auf tatsächlich vorhandene juristische Quellen stützen.
Für professionelle juristische Arbeit ist das problematisch. Normen, Urteile, Aktenzeichen oder Rechtsgrundsätze dürfen nicht einfach erfunden werden.
LAWBot ist deshalb als Recherche- und Nachschlagewerk konzipiert. Die Ergebnisse müssen anschließend anhand der Originalquellen, des konkreten Sachverhalts und des aktuellen Rechtsstands fachlich überprüft werden.
Wie könnte eine Recherche mit LAWBot aussehen?
Statt zunächst mehrere Datenbanken mit unterschiedlichen Suchbegriffen zu durchsuchen, könnte eine Frage beispielsweise lauten:
„Unter welchen Voraussetzungen haftet ein Vermieter für einen Wasserschaden an Gegenständen des Mieters, wenn die Ursache in einer anderen Wohnung liegt?“
„Welche Voraussetzungen gelten für einen Schadensersatzanspruch wegen vorvertraglicher Pflichtverletzung bei einem Immobilienkauf?“
„Welche Ansprüche kommen in Betracht, wenn ein Unternehmer einen Vertrag wegen arglistiger Täuschung anficht und gleichzeitig Schadensersatz verlangt?“
Verträge, Schriftsätze oder Bescheide können in die Bearbeitung einbezogen und gezielt nach relevanten Inhalten durchsucht werden.
Mehr als 35.000 BGH-Entscheidungen als Referenzgrundlage
Gerade höchstrichterliche Rechtsprechung spielt bei der juristischen Recherche eine zentrale Rolle. LAWBot verfügt über eine Referenzgrundlage von mehr als 35.000 Entscheidungen des Bundesgerichtshofs.
Damit können insbesondere Fragestellungen interessant sein, bei denen bestehende Rechtsprechung eingeordnet oder erste einschlägige Entscheidungen identifiziert werden sollen. Anstatt sich ausschließlich durch umfangreiche Trefferlisten zu arbeiten, kann die KI dabei helfen, Informationen zunächst thematisch zu strukturieren.
Für die anwaltliche Praxis kann dies vor allem in der frühen Recherchephase wertvolle Zeit sparen. Die Originalentscheidung bleibt selbstverständlich maßgeblich und sollte vor einer Verwendung in Schriftsätzen oder rechtlichen Stellungnahmen vollständig geprüft werden.
Eigene Unterlagen in die Recherche einbeziehen
Juristische Arbeit besteht nicht nur aus Gesetzen und Urteilen. Häufig sind es umfangreiche Unterlagen, die viel Zeit beanspruchen:
- Verträge,
- Schriftsätze,
- Korrespondenz,
- Bescheide,
- Gutachten,
- Vereinbarungen und sonstige Falldokumente.
LAWBot bietet die Möglichkeit, Unterlagen in die Bearbeitung einzubeziehen. Dadurch können beispielsweise Fragen zu einem Dokument gestellt oder bestimmte Inhalte schneller herausgearbeitet werden.
Auch hier gilt: Die maschinelle Auswertung ersetzt niemals die vollständige fachliche Prüfung durch den verantwortlichen Juristen.
Interessant für Rechtsanwälte, Notare und Kanzleien
Unterstützung bei der ersten rechtlichen Einordnung, Suche nach Rechtsgrundlagen, Recherche einschlägiger Rechtsprechung, Strukturierung möglicher Anspruchsgrundlagen und Auswertung eingereichter Dokumente.
Recherchehilfe etwa zu Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht oder Vertragsgestaltung.
Gemeinsame Rechercheebene für Rechtsanwälte, wissenschaftliche Mitarbeiter und juristische Fachkräfte.
Vorbereitende Rechercheprozesse können stärker standardisiert und Informationen schneller strukturiert werden.
KI verändert juristische Arbeit – aber nicht die Verantwortung
KI eignet sich besonders zum
Suchen. Sortieren. Strukturieren. Zusammenfassen.
Beim Juristen bleibt
Prüfen. Bewerten. Beraten. Entscheiden.
Genau diese Trennung ist für den professionellen Einsatz entscheidend. LAWBot stellt ausdrücklich keine Rechtsberatung dar. Das System ist als digitales Nachschlagewerk, Recherchehilfe und unterstützendes Lexikon vorgesehen. Die ausgegebenen Informationen sind keine verbindliche rechtliche Bewertung oder individuelle Handlungsempfehlung.
Warum KI-Recherche trotzdem einen großen Unterschied machen kann
Der größte Vorteil liegt nicht unbedingt darin, dass eine KI etwas weiß, was ein Jurist nicht weiß. Der Vorteil liegt häufig in der Geschwindigkeit, mit der große Informationsmengen durchsucht und strukturiert werden können.
- Aus einer halben Stunde erster Recherche können möglicherweise wenige Minuten Vorarbeit werden.
- Aus mehreren langen Entscheidungen kann eine erste thematische Übersicht entstehen.
- Aus einem umfangreichen Dokument kann die KI relevante Passagen herausarbeiten.
Dadurch gewinnt der Jurist Zeit für rechtliche Würdigung, Strategie, Argumentation, Mandantenberatung, Vertragsgestaltung und Verhandlungsführung.
LAWBot kostenlos testen
Wer herausfinden möchte, ob sich LAWBot in den eigenen Rechercheprozess integrieren lässt, kann das System zunächst kostenlos ausprobieren.
Ein sinnvoller Praxistest: Nehmen Sie eine juristische Fragestellung, die Sie ohnehin recherchieren möchten. Formulieren Sie diese möglichst konkret und vergleichen Sie anschließend die von LAWBot herausgearbeiteten Informationen mit Ihrer klassischen Recherche.
Fazit: Juristische Kompetenz trifft intelligente Recherche
Künstliche Intelligenz wird die juristische Recherche nachhaltig verändern. Entscheidend wird dabei sein, Systeme nicht als Ersatz für juristische Expertise zu betrachten, sondern als Werkzeuge, die Fachkräfte bei zeitaufwendigen Arbeitsschritten unterstützen.
Mit LAWBot stellt die Sachkunde-Akademie ein speziell auf juristische Fachfragen ausgerichtetes KI-Nachschlagewerk bereit. Die Kombination aus strukturierten Antworten, hinterlegten Rechtsquellen, Fachinformationen, umfangreicher BGH-Rechtsprechung und der Möglichkeit, eigene Unterlagen einzubeziehen, eröffnet neue Möglichkeiten für eine effizientere juristische Recherche.
Die fachliche Kontrolle bleibt dort, wo sie hingehört: beim Rechtsanwalt, Notar oder verantwortlichen Juristen.
